Monatliches Archiv: Februar 2016

Nach Großeinkauf folgt Großspende

Erfreuliche Nachrichten! Diese Woche konnten wir eine Großspende der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage entgegennehmen. Die mormonische Glaubensbewegung spendete unserem Verein Unterwäsche, Shirts und Mützen für weit über 1000 (!) Flüchtlinge. Eine gigantische Zahl. Dafür moechten wir uns ganz herzlich bedanken. Wie immer ist es eine großartige Erfahrung und ein super Motivationsschub, wenn die eigene Arbeit eine so großzügige Unterstützung von außerhalb erfährt!

Zusammen mit unserem eigenen Einkauf und dem sensationell hohen Spendenaufkommen am vergangenen Wochenende verfügen wir nun über eine stabile Grundlage für die nächsten Wochen. Denn insbesondere wenn die derzeit auf der Balkanroute aufgehaltenen Flüchtlinge über früher oder später Deutschland erreichen, gehen wir von einem erhöhten Bedarf in unserer Kleiderausgabe aus. Dem können wir nun schon deutlich gelassener als noch vor wenigen Wochen ins Auge blicken.

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Vorräte an Kleiderspenden nahezu erschöpft – Flüchtlingshilfe startet Großeinkauf

Seit mehreren Monate versorgen wir nun täglich hunderte Flüchtlinge mit frischer Kleidung. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass wir mittlerweile erstmals nicht mehr in der Lage sind, den täglichen Bedarf in der Ausgabe über die gespendeten Kleider aus der Bevölkerung vollständig zu decken. Besonders dringend benötigte Unterwäsche für Herren und Frauen sowie festes Schuhwerk sind seit Tagen Mangelware.

Um die Versorgung der Flüchtlinge aufrechtzuerhalten, haben wir uns dazu entschlossen, aktiv in der Beschaffung tätig zu werden. Dank zahlreicher Spenden von couragierten Bürgern, lokaler Unternehmen sowie einer Großspende von Amazon Deutschland konnten wir unseren akuten Notstand beheben. So haben wir in den letzten Tagen für einen niedrigen vierstelligen Betrag Unterwäsche für mehrere hundert Personen gekauft. Zudem haben wir unsere Bestände an einfachen Shirts und Schuhen in den benötigten Größen erworben.

Es steht jedoch zu befürchten, dass diese kurzfristige Aufstockung auch im besten Falle allenfalls wenige Wochen ausreicht. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitig verschärften Bombardements in der Großregion Aleppo ist zu erwarten, dass uns auch in den kommenden Wochen große Zahlen an schutzbedürftigen und schlecht versorgten Menschen erreichen.

Um diese Herausforderung zu bewältigen, sind wir auf euch alle angewiesen. Wir freuen uns weiterhin über jede Spende und jede helfende Hand. Ihr könnt unsere Arbeit auch insofern unterstützen, dass ihr Freunden, Kollegen oder Nachbarn von unserer Sache erzählt. Vielen Dank dafür bereits im Voraus!

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